Erstmals machen sich Markenhersteller, Handel und Verbraucherschützer gemeinsam für schärfere Regeln gegen unsichere und illegale Produkte aus Drittstaaten stark. Markenverband, Handelsverband Deutschland (HDE) und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordern die Bundesregierung auf, sich beim geplanten European Product Act für einen einfachen Grundsatz einzusetzen: Wer Produkte in Europa verkauft, muss auch in Europa rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können.
Mit Blick auf die Diskussionen rund um die Bereitstellung eines Bevollmächtigten für die Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) im Rahmen der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) begrüßt der Handelsverband Deutschland (HDE), dass sowohl EU-Parlament als auch der EU-Ministerrat aktuell an einer Ausnahme der Verpflichtungen für kleine europäische Unternehmen arbeiten. Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hatte sich in einer Abstimmung am Montag klar für eine Ausnahmeregelung ausgesprochen.
Die Konsumlaune verschlechtert sich im Oktober 2026 deutlich, nachdem sich in den Vormonaten ein leichter, positiver Trend zeigte. Damit bleibt die Stimmung schwach und liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das macht das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) deutlich. Eine Belebung des privaten Konsums zeigt sich aktuell nicht – trotz der Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Die Innenstädte in Deutschland haben in den letzten Jahren wieder deutlich an Attraktivität gewonnen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27 der CIMA Beratung + Management GmbH. Für die repräsentative Studie wurden über 5000 Bundesbürger im Mai und Juni 2026 befragt. Demnach wollen 83,3 Prozent der Befragten ihre Innenstadt künftig mindestens genauso häufig besuchen wie heute. Das ist der beste Wert seit sechs Jahren.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) unterstützt ausdrücklich aktuelle Bestrebungen der Regierungsfraktionen für eine Ergänzung des deutschen Lauterkeitsrechts (UWG). Ohne diese Anpassungen droht die Vernichtung vieler einwandfreier Produkte in Deutschland, wenn die Verpackung nicht der am 27. September in Kraft tretenden europäischen Regulierung durch die sogenannte EmpCo-Richtlinie entspricht. Dabei geht es vor allem um eine neue Regulierung zur Verwendung von Nachhaltigkeitssiegeln und Umweltaussagen in der Werbung.
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