Für das Jahr 2026 wird im deutschen Einzelhandel ein weiterer Rückgang der stationären Geschäfte erwartet. Nach aktuellen Prognosen wird sich die Gesamtzahl um rund 4.900 Standorte verringern. Damit setzt sich ein seit Jahren anhaltender Strukturtrend fort.
Der Einzelhandel gehört nach wie vor zu den größten Ausbildern in Deutschland und bietet jedes Jahr einer großen Zahl junger Menschen einen Einstieg ins Berufsleben. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und struktureller Veränderungen hält die Branche an ihrem Engagement in der beruflichen Bildung fest.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht die von ver.di in den Tarifgebieten Rheinland-Pfalz und Saarland im Einzelhandel beschlossenen Forderungen als unverhältnismäßig an und befürchtet in der Folge den unnötigen, massenhaften Verlust von Arbeitsplätzen.
In seiner am 4. März 2026 veröffentlichten Pressemitteilung weist der Handelsverband Deutschland darauf hin, dass der Krieg im Iran neue Belastungen für das Konsumklima mit sich bringen dürfte. Vor dem Hintergrund der ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage droht eine weitere Verunsicherung der Verbraucher.
Die Zahl gefälschter Euro-Banknoten ist 2025 in Deutschland und im Euroraum deutlich gesunken. Für den Einzelhandel bleibt Bargeld dennoch ein zentrales Zahlungsmittel – und die Prävention gegen Falschgeld eine Daueraufgabe.
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