Ein Jahr nach dem Regierungsantritt der schwarz-roten Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz fällt die Bilanz aus Sicht des Einzelhandels gemischt aus. Richtige Weichenstellungen wurden erkannt – doch bei der Umsetzung zentraler Entlastungsversprechen fehlt es bislang an spürbaren Ergebnissen.
Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland verschlechtert sich weiter. Das aktuelle Konsumbarometer zeigt den stärksten Rückgang seit Januar 2024 und den niedrigsten Stand seit Februar 2023.
Der Einzelhandel gehört nach wie vor zu den ausbildungsstärksten Branchen in Deutschland. Eine aktuelle Umfrage zeigt jedoch: Nicht fehlende Bereitschaft, sondern wachsende strukturelle Belastungen und ein Mangel an geeigneten Bewerbern setzen die betriebliche Ausbildungspraxis zunehmend unter Druck.
Der Einzelhandel in Deutschland kämpft mit ungleichen Wettbewerbsbedingungen, bürokratischen Hürden beim Einsatz neuer Technologien und einer zersplitterten Datenschutzaufsicht. Der Handelsverband unterstützt die Forderung nach einer schnelleren und gezielteren Digitalpolitik.
Trotz getrübter Konsumstimmung bleibt die Ausgabebereitschaft zum Muttertag stabil. Der Einzelhandel kann auch in diesem Jahr mit Umsatzimpulsen in Milliardenhöhe rechnen – Blumen führen die Beliebtheitsskala weiterhin an.
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- Einzelhandel fordert schnelle Kostenentlastung angesichts des Iran-Kriegs
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- Brief an Bundeskanzler: Gemeinsame Erklärung der Wirtschaftsverbände HDE, BGA, BFB und ZGV zur Steuerdebatte








