Die Kauflaune der Verbraucherinnen und Verbraucher ist im August erneut gesunken – nach einer kurzen Erholungsphase im Vormonat trübt sich die Stimmung wieder ein. Hauptursache sind die eskalierenden geopolitischen Spannungen zwischen dem Iran und den USA.
Die EU-Kommission hat im Rahmen des Digital Markets Act eine Untersuchung gegen Google abgeschlossen – und damit nach über zwei Jahren Rechtsklarheit geschaffen. Der Handelsverband begrüßt das, mahnt aber eine Debatte an, die stärker auf die Herausforderungen der KI-Ära ausgerichtet ist.
Die Pläne zur Abschaffung der Minijobs stoßen auf breiten Widerstand aus der Wirtschaft – nun signalisiert auch CSU-Chef Markus Söder klare Unterstützung für den Erhalt des Beschäftigungsmodells.
Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt im Juli 2026 eine leichte Erholung, verbleibt aber auf einem weiterhin niedrigen Niveau. Die Folgen des Irankonflikts belasten die Konsumbereitschaft spürbar – ein vollständiges Aufholen der Verluste aus dem ersten Halbjahr gilt als unwahrscheinlich.
Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses setzen aus Sicht des Einzelhandels wichtige wirtschaftspolitische Signale. Für eine spürbare Belebung des Konsums und eine nachhaltige Stärkung des Standorts Deutschland reichen die beschlossenen Maßnahmen jedoch noch nicht aus.
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