Die von der Regierungskoalition vorgestellten Maßnahmen werden im Handel zwar teilweise als erster Schritt zur Entlastung bewertet. Zugleich bleibt aus Sicht des Handels der Bedarf an weitergehenden Strukturreformen hoch.
Der Handelsverband Deutschland (HDE), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) und der Mittelstandsverbund (ZGV) richten sich in einer gemeinsamen Erklärung an Bundeskanzler Friedrich Merz.
Im stationären Einzelhandel können Kundinnen und Kunden schon heute in den allermeisten Geschäften zwischen Bargeld, Karte und mobilen Bezahlverfahren wählen. Vor diesem Hintergrund sieht der Einzelhandel starre gesetzliche Vorgaben zur Akzeptanz bestimmter Zahlungsarten kritisch.
Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im April weiter verschlechtert und erreicht den bisherigen Jahrestiefstand. Für eine spürbare Belebung des privaten Konsums gibt es damit aus Sicht des Handels vorerst keine Anzeichen.
Das diesjährige Ostergeschäft dürfte dem Einzelhandel voraussichtlich geringere Zusatzerlöse bringen als noch im Vorjahr. Nach Einschätzung des Handelsverband Deutschland (HDE) werden rund um Ostern bundesweit 2,1 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspräche einem Rückgang um 6,5 Prozent.
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