Trotz getrübter Konsumstimmung bleibt die Ausgabebereitschaft zum Muttertag stabil. Der Einzelhandel kann auch in diesem Jahr mit Umsatzimpulsen in Milliardenhöhe rechnen – Blumen führen die Beliebtheitsskala weiterhin an.

Ausgaben auf Vorjahresniveau

Rund 30 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland beabsichtigen, zum diesjährigen Muttertag Geschenke zu kaufen – etwas mehr als im Vorjahr. Insgesamt werden die Geschenkausgaben im Einzelhandel auf 1,05 Milliarden Euro geschätzt. Nicht eingerechnet sind dabei Ausgaben für Gastronomiebesuche und Geschenkgutscheine. Im Durchschnitt plant jede Person 18,72 Euro für Muttertagsgeschenke ein. Im Vorjahr lagen die Pro-Kopf-Ausgaben noch bei 19,26 Euro, das Gesamtvolumen bei 1,08 Milliarden Euro.
 

Blumen, Lebensmittel und Kosmetik besonders gefragt

Blumen bleiben das meistgekaufte Geschenk: Fast zwei Drittel der kaufwilligen Verbraucherinnen und Verbraucher (64,9 Prozent) greifen zum Muttertag zu Schnittblumen oder Pflanzen. Dahinter folgen Lebensmittel (43,3 Prozent), Parfums und Kosmetik (29,9 Prozent) sowie Bekleidung und Accessoires (26,9 Prozent).
 

Der Muttertag zählt zu den umsatzstarken Anlässen im Einzelhandel. Klassische Warengruppen wie Blumen und Pralinen verzeichnen rund um den zweiten Sonntag im Mai traditionell eine erhöhte Nachfrage. In diesem Jahr fällt der Muttertag auf den 10. Mai.

 

Datenbasis: Bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter rund 500 Personen, durchgeführt vom IFH Köln im Auftrag des HDE.
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