Der Valentinstag ist für viele Kundinnen und Kunden weiterhin ein Anlass für kleine Aufmerksamkeiten. Nach aktuellen Erwartungen werden rund um den 14. Februar 2026 zusätzliche, anlassbezogene Umsätze von etwa 1,18 Milliarden Euro im Einzelhandel erzielt.

In der zugrunde liegenden Befragung gaben 20 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher an, in diesem Jahr zum Valentinstag einkaufen zu wollen – das sind spürbar weniger als im Vorjahr. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang: Valentinstag und Karnevalssamstag fallen 2026 auf denselben Tag. In einer im Auftrag des Handelsverband Deutschland (HDE) durchgeführten Umfrage sagte jeder Zwölfte, dass deshalb auf Valentinstagskäufe verzichtet und stattdessen Geld für Karneval ausgegeben wird. Entsprechend liegt die Umsatzprognose unter dem Vorjahreswert: 2025 wurden noch 1,3 Milliarden Euro zusätzliche Umsätze erwartet.

Wer rund um den Valentinstag einkauft, bleibt beim Budget häufig in etwa auf Vorjahresniveau: 59 Prozent planen ähnlich hohe Ausgaben wie 2025. 22 Prozent wollen weniger ausgeben, 19 Prozent mehr.

Typische Valentinstagskäufe sind weiterhin Blumen und Pflanzen sowie Lebensmittel. Häufig genannt werden außerdem Geschenkgutscheine, Deko- und Kosmetikartikel sowie Uhren und Schmuck.

Datengrundlage

Die Angaben basieren auf einer bevölkerungsrepräsentativen IFH-Köln-Umfrage im Auftrag des Handelsverbands Deutschland; befragt wurden 500 Personen.

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